2020: von der Wissens– zur Bildungsgesellschaft

  • Informationen werden nicht mehr nur gesammelt und unbegrenzt vermehrt, sondern es gelingt, sie sinnvoll zu verarbeiten
  • Die Konflikte einer Gesellschaft haben neue Lernorte gefunden, an denen sie bearbeitet werden können, bevor sie die Gemeinschaft sprengen.
  • Werte, die das Leben des Einzelnen und der Gemeinschaft tragen, werden gemeinsam neu entwickelt.
  • Im Umgang mit den neuen technologischen Entwicklungen ist eine Ethik entstanden, die damit umzugehen befähigt.
  • Lernen ist kein Zwang, sondern befreit von Zwängen.
Erwachsenenbildung 2020

Durchlässig und vernetzt. Der Einzelne gestaltet seine Lernbiographie eigenverantwortlich. Wechsel zwischen Bildungssystemen und Institutionen sind problemlos möglich. Die einzelnen Lernorte sind miteinander verknüpft. Neue Lernformen sind etabliert.

Öffentlich und privat. Der Freistaat leistet die Grundfinanzierung der staatlich anerkannten Träger der Erwachsenenbildung. Bildung ist keine Frage des Geldbeutels, der sozialen Herkunft oder des Wohnorts.

Lernen muss in allen Lebensphasen und Lebensbereichen an verschiedenen Lernorten und in vielfältigen Lernformen möglich sein.

„Im Jahre 2020 ist es zur Selbstverständlichkeit geworden, sein Wissen regelmäßig zu erneuern“

PROGNOS-Studie zu Lebenswelten 2020