Der Auftrag an die AGEB

1946 wurde die Förderung von Erwachsenenbildung in die Bayerische Verfassung aufgenommen. Der Staat handelt nach dem Subsidiaritätsprinzip. Er tritt nicht als Anbieter eigener Bildungsangebote auf, sondern überträgt die Aufgabe sieben Landesorganisationen bzw. Trägern auf Landesebene, welche die großen gesellschaftlichen Gruppen repräsentieren. In den siebziger Jahren verabschiedete der bayerische Landtag sein Erwachsenenbildungsförderungsgesetz. Der Freistaat sieht sich als Kulturstaat und misst deshalb Wissen und Bildung einen hohen Stellenwert zu (Link: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst). Daher gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge das flächendeckende, breit gefächerte Bildungsangebot. Nur durch die öffentliche Förderung kann eine wohnortnahe und bezahlbare Erwachsenenbildung für jede Bürgerin und jeden Bürger gewährleistet sein.

Die Mitglieder der AGEB bieten eine vielfältige und bunte Lernlandschaft für ganz Bayern.
Die Breite, Vielfalt und Kontinuität ihrer Angebote sind Stärke und Alleinstellungsmerkmal der AGEB.

„Erwachsenenbildung (Weiterbildung) ist ein eigenständiger, gleichberechtigter Hauptbereich des Bildungswesens. Sie gibt mit ihren Bildungsangeboten Gelegenheit, die in der Schule, in der Hochschule und in der Berufsausbildung erworbene Bildung zu vertiefen, zu erneuern und zu erweitern; ihr Bildungsangebot erstreckt sich auf persönliche, gesellschaftliche, politische und berufliche Bereiche“

Erwachsenenbildungsförderungsgesetz Art. 1, 1974