Lernen - gleichzeitig und nacheinander

Lernen soll alle Lebensphasen begleiten und dabei baut Wissen auf Wissen auf. In den unterschiedliche Lebensphasen treten auch verschiedene Lernformen auf: > formales Lernen (schulisches Lernen), >non - formales Lernen (organisiertes, freiwilliges Lernen), > informelles Lernen (als Lernen im Alltag). Die Angebote der Erwachsenenbildung gehören überwiegend in das non-formale Segment. Teilnehmer an non-formalen Bildungsveranstaltungen nutzen das informelle Lernen besonders effizient, denn sie ordnen das Alltagslernen in einen größeren Zusammenhang ein.

Lernen - freiwillig und organisiert

Lernen im Erwachsenenalter findet freiwillig statt. Neben der Vermittlung von Inhalten verfolgt die Erwachsenenbildung das Ziel, an den Schnittstellen von Lernformen und Lernphasen tragfähige Verbindungen entstehen zu lassen und so Lernprozesse zu fördern.

Lernen - persönlich und beruflich

Das Ziel Lebenslangen Lernens ist Bildung. Für uns zählen zur Bildung: Allgemeinbildung, Persönlichkeitsbildung, Lebensorientierung mit der Vermittlung kultureller Teilhabe und ethischer Werte, sozial-integrative Bildung und berufliche Qualifizierung. Persönliche und berufliche Bildung sind nicht immer klar zu trennen. So verlangt der Arbeitsmarkt Kompetenzen, die auch persönlich reifen lassen. Häufig öffnet auch die fachliche Weiterbildung im Beruf den persönlichen Horizont für Neues

„Lebenslanges Lernen ist der Schlüssel für die Gewährleistung von sozialer Integration und Chancengleichheit“

Europäisches Parlament